Preis ohne Steuer 1.75€
Pflanzenhöhe 10-15 cm.
Blütezeit: März.
Winterhärtezonen: Z3-Z7.
1,0 g = 220 Samen.
Name: kommt von den griechischen Wörtern "er" — Frühling und "anthos" — Blume und deutet auf die frühe Blüte hin.
Die Heimat des Winterlings ist Südeuropa: die südlichen Regionen Frankreichs, Spaniens, Italiens, Griechenlands und Bulgariens. Er kommt in Wäldern unter Laubbäumen, an Berghängen, auf gut durchlässigen alkalischen Böden vor. Die Blüte ist sehr früh, am Ende des Winters, direkt unter dem Schnee. Zuerst erscheinen die Blüten und später die Blätter. Die Blüten sind nur tagsüber bei sonnigem Wetter geöffnet, und bei bewölktem Wetter falten sich die Blütenblätter des Blütenstandes wie ein Haus zusammen und schützen Stempel und Staubblätter vor möglichem Regen.
Der oberirdische Teil der Pflanze stirbt bald nach der Blüte (Ende Mai - Anfang Juni) ab. Es bleibt nackte Erde zurück, in der der unterirdische Stängel mit Knollen und Knospen erhalten bleibt. Seit 1570 in Kultur.
Schon der Name "Winterling" sagt aus, dass es sich um eine frühlings- oder fast winterliche Pflanze handelt. Er beginnt unter dem Schnee zu wachsen, sobald der Boden ein wenig aufgetaut ist. Er blüht normalerweise zusammen mit dem Gewöhnlichen Scharbockskraut. Zuerst ist der Blütenstiel bogenförmig gebogen, dann richtet er sich auf.
Der Stängel ist einfach und erreicht eine Höhe von 10-15 cm. Direkt unter der Blüte befindet sich, wie ein Jabot, ein Quirl aus Blättern, die glänzend, tief handförmig geteilt und sehr dekorativ sind.
Die Blüten des Winterlings sind einzeln, goldgelb, bis zu 3 cm im Durchmesser und öffnen sich nur in der Sonne. Sie haben 5-8 Blütenblätter, die in Wirklichkeit Kelchblätter sind.
Die Blütenkrone selbst ist in winzige Drüsen-Nektarien umgewandelt, und in der Mitte befinden sich zahlreiche Staubblätter und Stempel. Die Blüte dauert 10-15 Tage. Danach bilden sich schmale Früchte mit Samen.
Die Pflanze stirbt Ende Mai ab, und im Boden in einer Tiefe von 5-7 cm bleibt bis zum nächsten Frühjahr ein knollenförmiges, unregelmäßig geformtes Rhizom erhalten, das manchmal die Größe einer kleinen Walnuss erreicht.
Der Winterling bildet nur wenige Tochterknollen von der Größe eines Stecknadelkopfes, und so verwandelt sich eine Pflanze nach einigen Jahren in einen Bestand.
Der Winterling kann sich durch Selbstaussaat vermehren. Seine Samen sind schwarz, glänzend, groß, mit einem saftigen Samenmantel-Arillus, der von Ameisen über kurze Distanzen verbreitet wird. Die Pflanze fühlt sich auf allen, aber besser auf lockeren und leicht feuchten, nährstoffreichen Böden wohl. Sie sieht am besten unter Baumkronen, auf Waldlichtungen, auf alpinen Hügeln und besonders in Kompositionen mit Schneeglöckchen und frühblühenden Wildkrokussen aus.
Der Winterling vermehrt sich durch Knollen und Samen. Die Knollen trocknen an der Luft schnell aus, daher sollten sie bis zur Pflanzung besser in einem leicht feuchten Substrat gelagert werden: Sägemehl oder Sand.
Die Samen sollten sofort nach der Ernte ausgesät werden. Normalerweise keimen sie im nächsten Frühjahr, aber einige - im Jahr der Aussaat. Im ersten Jahr bilden sich nur Keimblätter, die sehr schnell (nach etwa 10-15 Tagen) absterben, und im Boden bleiben kleine Knollen zurück. Ein aus Samen gezogener Winterling blüht im 2-3 Jahr.
Verdient die weiteste Verbreitung als sehr frühe dekorative Blütenpflanze.

Standort: lichtliebend, entwickelt sich aber auch an schattigen Standorten gut. An tief liegenden Stellen können Winterlinge unter einer Eisschicht absterben. Der Kilikische Winterling (Eranthis cilicica) und der Tubergen-Winterling (Eranthis x tubergenii) sind weniger winterhart als der Winterling.
Boden: benötigt leichte, nährstoffreiche Böden mit ausreichender Feuchtigkeit und alkalischer Reaktion.
Vermehrung: hauptsächlich durch Samen, da die Bildung neuer Knollen gering ist. Die Samen werden sofort nach der Ernte oder im Herbst an schattigen Plätzen ausgesät.
Bei Frühjahrsaussaaten keimen die Samen erst nach der Stratifizierung. Stratifizieren Sie 2 Wochen bei 1-2 Grad und 2-3 Monate bei 2-3 Grad. Es ist möglich, ohne Stratifizierung anzubauen, aber die Sämlinge werden nicht einheitlich sein. Die Aussaat im Spätherbst ist am besten geeignet. Die Sämlinge erscheinen im Frühjahr, wobei im ersten Jahr nur Keimblätter gebildet werden, die schnell absterben. Daher entsteht der Eindruck, dass die Pflanzen abgestorben sind, aber sie schaffen es, kleine Knollen zu bilden, die im nächsten Frühjahr keimen und ein echtes Blatt hervorbringen. Die im nächsten Saison gebildeten Knollen werden ausgegraben und zu den üblichen Zeiten an Ort und Stelle gepflanzt. Im Frühjahr des dritten Jahres blühen sie in der Regel bereits.
Winterlinge können sich durch Selbstaussaat vermehren und große Kolonien bilden. Die Sämlinge erscheinen manchmal an sehr weit von den Pflanzstellen entfernten Stellen, da die Samen von Ameisen weggetragen werden. Die Pflanztiefe der Knollen beträgt etwa 5 cm, der Abstand zwischen ihnen — 6-8 cm. Besonders dekorativ sind Pflanzengruppen, für die 3-6 Knollen in ein mit Kompost gefülltes Loch gegeben werden, das mit einer kleinen Menge Kalk vermischt ist.
Alle zwei bis drei Jahre kann man sie vermehren, indem man Tochterzwiebeln abtrennt. Sie sind sehr klein und sehen aus wie Tonklumpen. Daher empfiehlt es sich, den Boden beim Ausgraben zu sieben.
Um mehr Pflanzen zu erhalten, wird die Knolle bei der Sommerverpflanzung in Teile geschnitten, und die Schnitte werden mit Holzkohlepulver bestreut und diese Teilstücke gepflanzt. Am besten pflanzt man die Knollen sofort nach dem Ausgraben. Wenn sich die Pflanzung verzögert, lagern Sie sie in feuchtem Torf oder Sand, da sie sonst austrocknen und im nächsten Frühjahr nicht keimen. Der letzte Pflanztermin ist Ende August.
Unter geeigneten Bedingungen kann der Winterling an einem Standort 4-5 Jahre lang gut blühen. Es ist wichtig, nach dem Absterben des oberirdischen Teils zu verhindern, dass der Boden mit Unkraut zuwächst, und diese Stelle nicht zu betreten.

Verwendung: sehr effektvoll in Gruppenpflanzungen auf dem Rasen und unter Baumkronen oder am Rand einer Gruppe von Sträuchern.
Winterlinge sind sehr leuchtende und elegante Frühlingspflanzen für den Steingarten. Man muss bedenken, dass Winterlinge — Ephemeroide sind (ihre oberirdischen Triebe werden bereits im Juni gelb und welken, kurz nach der Samenreife).
Partner: Winterlinge passen gut zu anderen Ephemeroiden — Schneeglöckchen (Galanthus spp.), Krokussen (Crocus spp.),
